Angereist von Hamburg über Mallorca, wo wir den schmutzigsten Flugplatz von allen bisherigen erleben mussten, nach Malaga.
Von Malaga aus fuhren wir im Mietwagen nach Marbesa, bei Malaga und bezogen ein wunderschönes Ferienhaus. Heiligabend ging es bei endlich trockenem Wetter in die Berge nach Ronda. Ronda ist ein highlight bei jedem Andalusienbesuch. 723 m über dem Meeresspiegel gelegen, in einer Berglandschaft, 50 km nördlich der Costa del Sol und 113 km westlich von Malaga. "La Ciudad" die Altstadt, wurde von den Mauren geprägt und liegt auf einem Felsplateau, das steil abfällt. Drei Brücken überspannen den Abgrund und verbinden die Altstadt mit dem neueren Stadtteil El Mercadillo. Eine der ältesten Tierkampfarenen in Spanien finden Sie in Ronda.
Am 1. Weihnachtstag ging es dann in die andere Richtung, nach Westen, nach England. Ja, wir reisten in GB ein, sehr spannend war das nicht, da es keine Kontrolle gab. Gibraltar ist der südwestlichste Zipfel Europas und nur einen Katzensprung, 26 km, von Marokko entfernt. Wir hatten Glück und konnten bis Afrika sehen. Uneingeschränkt empfehlenswert! Sensationell. Aber fahren Sie nur zu Zeiten, in denen nichts los ist, nach Gibraltar, es ist doch sehr eng für PKW. Es wurde übrigens ganz normal rechts gefahren. Bezahlen mussten wir aber in englischen Pfund. Der Euro wurde auch genommen, aber in Pfund bekamen wir das Wechselgeld zurück und alles war eine Ecke teurer.
Der 2. Weihachtstag war für Granada eingeplant. Über Malaga hoch in die Berge immer an der Sierra Nevada entlang auf 738 m Höhe, war es eine landschaftlich reizvolle Anreise. Da es in Strömen regnete und eine Stadtbesichtigung somit nicht viel Spaß in Aussicht stellte, wollten wir zuerst die "Alhambra" aufsuchen! Nochmal würden wir das nicht machen! Trauben von Menschen aus aller Welt, straff organisierter Einlass, Kontrollen und Ordnungshüter! Feste Uhrzeit zum Einlass in die Königsgemächer, den Löwenhof und alle anderen Räume. Vorher war kein Betreten möglich. Wir haben über 2 Stunden warten dürfen und hatten dann nur begrenzt Zeit, wurden quasi durch gejagt. So hat uns das keinen Spaß gemacht und so kann man das auch nicht weiter empfehlen, auch wenn die Alhambra zum Weltkulturerbe gehört.
Unbedingt empfehlen können wir die Fahrt entlang der Berge, einen ganzen Tag in Malaga, die Küstenstraße, die einheimischen Supermärkte mit wundervollem frischen Fisch, die Menschen, die Mentalität, die Sonne, das Meer.............wir kommen wieder!
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